Feldlerche

Die Feldlerche war bis in die 1970er Jahre ein weit verbreiteter Kulturlandvogel. In den hoch und dicht wachsenden Kulturen findet die am Boden brütende Feldlerche aber heute kaum mehr niedrige und lückige Vegetation, um ihre Nester anzulegen. In den 1990er Jahren haben Studien gezeigt, dass Feldlerchen auf Fehlstellen im Getreide ausweichen. So entstand die Idee, in intensiv bewirtschafteten Getreide- und Rapsfeldern absichtlich Stellen ungesät zu lassen. Seit 2005 setzen rund 20% der IP-SUISSE Landwirte freiwillig solche Massnahmen zur Förderung von Feldlerchen und anderen Tieren und Pflanzen in Getreidefeldern um.